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TENERIFFA: Der Fluch der Bewertungsportale

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Ich im ‚Las Tejas Verdes‘ und schäme mich in Grund und Boden. Was habe ich getan? Ist das meine Schuld? Würde es hier jetzt auch so zugehen, wenn ich keine Bewertung abgegeben hätte? Wären die vielen Touristen dann nicht vielleicht einfach an der kleinen Bar mit dem spelunkigen Licht vorbei gegangen und alles wäre geblieben wie es war: authentisch? Letztes Jahr,… … nach unserer Rückkehr von Teneriffa, habe ich ganz begeistert diese Bewertung bei tripadvisor.de abgegeben: „Las Tejas Verdes: Authentischer geht's kaum: Bei Tag läuft man bestimmt x-mal am Tejas Verdes vorbei, ohne es überhaupt wahr zu nehmen. Ein kleiner grüner Schuppen, mit geschlossenen Türen und winzigen Fenstern. Abends ab 21 Uhr, wenn das Trio aufspielt, bleibt man automatisch davor stehen, lauscht den Spanischen Liedern. Es gibt Abende, da ist die winzige Bar bis auf den letzten Platz gefüllt, und so mancher Einheimische greift zu Gitarre und/oder Mikrofon. Es gibt Abende, da schwingen Pärchen kunstv...

ISRAEL, JORDANIEN & ÄGYPTEN: Murphys Law trifft auf Lebenstraum

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Die Kurzfassung dieser Reise liest sich ein bisschen wie die Inhaltsangabe eines ereignisüberfrachteten Hollywood-Streifens: Reisegepäck verloren, sexuelle Nötigung an der ägyptischen Grenze, Kamera zerstört, Lebenstraum erfüllt, Wohnung ausgeraubt. Die Langfassung ist abendfüllend. Das spannendste in Leselänge zusammengefasst: Urlaub ohne Gepäck Meine gute Laune und ich landen in Ägypten. Mein Reisegepäck nicht. Mir schwant nichts Gutes, denn bereits morgen Mittag plane ich die Grenze nach Israel zu passieren. Mir ist klar, dass ein Koffer ohne Besitzer auf gar keinen Fall in Israel „einreisen“ wird. Vorsorglich decke ich mich im Hotel mit Zahnbürste und Zahnpasta ein. Es kommt wie es kommen muss: Mein Gepäck wird nicht nachgeliefert. Ich bereise Israel also ohne Koffer und hoffe, dass mein Gepäck sich irgendwann wiederfindet. Lediglich meinen Rucksack mit Kamera, notwendigsten Utensilien (teilweise Leihgaben oder Geschenke von Mitreisenden) und eine Aldi-Tüte mit w...

COSTA RICA: Salud!

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Man muss keine Schnapsdrossel sein, um den charmanten Zusammenhang meines Costa Rica Souvenirs mit dem Cost Ricanischen Slogan „Pura Vida!“ herzustellen. Mir sind ja diese Souvenirs die liebsten, die mich einerseits an vergangene Reisen erinnern und mich zusätzlich noch auf Reisen begleiten. Deshalb ist mein Costa-Rica-Flachmann auf exotischen Reisen immer dabei. Die Füllung ist meist Kräuter-hochprozentig, um bei eventuell vorkommenden Magenverstimmungen zu helfen, oder auch mal eine kleinere Wunde zu desinfizieren. Dabei hat mir das Schmuckstück auch schon so manchen hilfreichen Dienst geleistet. Es ist ja letztendlich auch egal womit man den Flachmann füllt. Hauptsache man kann gesund und positiv in die Zukunft blickend auf viele künftige Reisen und das Leben anstoßen!

COSTA RICA Snack in süßsauersalzigscharf

Oft sind es die einfachen Sachen, die einen großen Effekt haben. Ein Beispiel dafür ist meiner Meinung nach der Snack, den es tagsüber an der Bar des Hotel Tamarindo gibt: Süße, reife, safttriefende Ananas in mundgerechte Stücke gewürfelt. Daneben ein kleiner Teller mit einer Mischung aus grobem Salz und gemörsertem Chili. Im ersten Moment war mir gar nicht klar, was ich mit dieser Combo anfangen soll. Dann sehe ich, wie ein anderer Gast ein Stück Ananas auf einen Zahnstocher spießt, in die Salz-Chili-Mischung stippt und genießt. Das muss man wirklich ausprobiert haben, sonst glaubt man es nicht. Die Geschmacksexplosion hat ein bisschen was von Sterneküche. Vielfältige, unerwartete Aromen vermischen sich und jede Stelle von Gaumen und Zunge wird gefordert. Säure, Salz, Süße und Schärfe vereinigen sich zu echtem Food-Porn. Das ist „Pura Vida!“ im Mund.

COSTA RICA: Pura Vida

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Die Tourismus Behörde Costa Ricas hat sich einen wahrhaft stimmigen Slogan als Werbung für ihr Land ausgedacht: Pura Vida! In der Tat. Hier kreucht und fleucht es überall. Ein scheinbar lebeloses Blatt läuft plötzlich den Baumstamm nach oben, weil es in Wirklichkeit eine Art Heuschrecke ist. (Hach, wie niedlich.) Ein vermeintliches Muschelsouvenir (ich weiß, macht man nicht!) zwickt durch die Hosentasche ins Bein, weil ein kleiner Krebs darin wohnt. (Aua, dann bleibt‘s halt hier.) Die Stille der Mittagshitze wird plötzlich durch ohrenbetäubende metallische Töne zerschnitten, weil Zikaden ein Liedchen anstimmen. (Grossartig. Fehlt nur ein Bass.) Der Stromausfall am Abend wurde offensichtlich durch ein Faultier verursacht, dass sich versehentlich an einem nicht isolierten Stromkabel entlang gehangelt hat. (Nein, das ist kein Insektennest, sondern ein verkohltes Faultier.) Alle diese Entdeckungen faszinieren mich ungemein. Wunderbares Leben in über...