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LISSABON: Stopoverflow

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Flüge sind erschwinglicher denn je. An Wochenenden stürmen Horden von Touristen durch die Europäischen Städte. Warum ich mich ausgerechnet an einem langen Wochenende durch das übervolle Lissabon quäle, und warum Übertourismus seitdem kein geflügeltes Wort mehr für mich ist? Das kam so: Eigentlich sind wir auf dem Weg zum Badeurlaub auf den Kapverden. Eigentlich sollten wir gegen Mittag in Frankfurt losfliegen. Eigentlich hätten wir einen fünfstündigen Zwischenstopp in Lissabon. Eigentlich wollten wir mit dem Taxi in die Stadt fahren, entspannt bummeln, ein, zwei oder drei Pastel de Nata schlemmen, und danach sofort weiterfliegen. Doch dann informiert der Reiseveranstalter uns kurzfristig über eine Flugzeitänderung. Wir fliegen schon ganz früh morgens los, haben einen mehr als zwölfstündigen Stopover in Lissabon und sind mehr als 24 Stunden unterwegs, bis wir endlich wieder eine Zimmertür hinter uns schließen können. Eigentlich toll, weil wir so mehr von Lissabon sehen kö...

TouristikWelt und RegioWein in Mainz

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Vor wenigen Tagen lese ich von der TouristikWelt in Mainz: „Vom 16. bis 18. März 2018 präsentieren rund 90 Aussteller ihre Angebote im größten Erlebnis-Reisebüro des Rhein-Main-Gebiets: Auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung in Mainz.“ Das schaue ich mir doch glatt mal an. Die Dimensionen dieser kleinen Messe mögen nicht an den Internationalen Rahmen der ITB heranreichen, aber das ist wohl auch nicht der Anspruch. Busreise-, Kreuzfahrt- und Safari-Veranstalter, Wellness-Hotels und Deutsche Reiseregionen. Ein abwechslungsreiches Sammelsurium an Ausstellern. Es gibt Inspiration und Information in Hülle und Fülle. Hier werden Kataloge, persönliche Beratung und die Möglichkeit zur Reisebuchung geboten. Außerdem finden an den drei Ausstellungstagen interessante Vorträge statt. In der benachbarten Halle, befindet sich die RegioWein : „Vom 16. bis 18. März 2018 stellen wir Ihnen vor, was es in einem Umkreis von etwa einer Autostunde rund um Mainz Besonderes zu ent...

TENERIFFA: Sonniger Genuss

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Es ist Ende Februar. Minus acht Grad Celsius und fünf Zentimeter Neuschnee vor meiner Haustür. Entweder nimmt man das so hin, weil man Jahreszeiten und Wetter nun einmal nicht ändern kann, oder man flüchtet. Vielleicht flüchtet man ins nächste Skigebiet. Vielleicht flüchtet man aber auch in die Sonne. Ich habe mich für die Flucht in die Sonne entschieden. Nach wochenlangem Wetter-Grau und Dauerregen unbekleidete Körperstellen mit UV bestrahlen lassen, um die Vitamin D Produktion anzukurbeln, scheint mir eine notwendige Maßnahme für mein Seelenheil zu sein. Zeit eine alte Liebe aufzuwärmen. Teneriffa. 2011, 2012 und 2013 hat mich diese wunderbare Insel schon begeistert. Fast fünf Jahre sind also seit meiner letzten Reise nach Teneriffa vergangen. Einiges hat sich verändert, an anderer Stelle scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ich genieße altbewährtes und erkunde neues. Meine Highlights 2018: Mein Spaziergang durch Puerto de la Cruz Mein Hotel liegt a...

Wenn die Liebe mitreist

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Die klassische Karriere eines Souvenirs startet im Reiseland und verläuft dann ins Zuhause des Reisenden, als Erinnerungsstütze an einen Ort, eine Begebenheit oder etwas Ähnlichem. Heute Morgen hat sich in meinen halbgepackten Koffer doch prompt ein Souvenir eingeschlichen, das die Reise von zuhause ins Urlaubsland antreten wird. Aus Sorge, ich müsse eventuell im Hotel in der Ferne auf mein geliebtes Zucker-Fett-Frühstücksbrötchen verzichten, hat mein Schatz eine Urlaubsration Nutella* in meinen Koffer geschmuggelt. Wenn ich also spätestens übermorgen früh in Puerto de la Cruz im Hotel beim Frühstück im Hotel in mein Nutella-Brötchen beiße, werde ich breit grinsen, an meinen daheim gebliebenen Schatz denken, und wieder einmal mehr erleben, dass Liebe tatsächlich durch den Magen geht. *) Neeeeeeeeeeeeeein… ich mag das Zeug wirklich, und bin bekennend süchtig danach. Der Produzent weiß nichts von meiner „Schleichwerbung“. Meine Aussage spiegelt meinen persönli...

MEXIKO: Vorfreude und Nachwehen

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Was ist, wenn man sich monatelang auf eine Reise freut, die dann ganz anders verläuft, weil die Beschreibung des Reiseveranstalters. . . äh sagen wir. . . “missverständlich“ ist? Was ist, wenn Du versuchst freundliche, konstruktiv gemeinte Kritik zu äußern und es keinen interessiert? Ist es „besser“ zu reklamieren und gleich mit rechtlichen Schritten zu drohen? Beurteile doch einfach selbst, ob Du meine (hoffentlich) konstruktive Kritik als berechtigt empfindest, und lasse Dich überraschen wie der Veranstalter reagiert hat. Jetzt aber mal von Anfang an: Es ist warm. Die Meeresbrise schmeckt nach Salz. Wie bei einer Parade stehen Hunderte Menschen aufgereiht am Strand. Unzählige Augenpaare scannen die Wasseroberfläche der Lagune. Dann bricht das Blau. Ein gigantischer Körper schießt aus dem Meer. Blenden sündteurer Teleobjektive klicken im Akkord. Der gigantische Grauwal klatscht mit einem spektakulären ‚Kawoom‘ auf das Wasser und taucht wieder ab. So, genau so habe ich ...