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Überglücklich, dass Du da bist!

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Mach’s Dir gemütlich, stöbere ein bisschen herum und komm mit mir auf Reisen. Ich bin Diane und liebe es, unterwegs Geschichten zu sammeln. Geschichten von überraschenden Begegnungen, schrägen Erlebnissen, kleinen Katastrophen und großen Glücksmomenten. Manches brachte mich zum Lachen, anderes zum Kopfschütteln. Davon ist im Laufe der Jahre so einiges zusammengekommen: Dazu unzählige Geschichten, die sich in keiner Statistik unterbringen lassen. Ein paar Geschichten zum Reinschnuppern Wenn Du neu hier bist, musst Du Dich nicht erst durch sämtliche Reisejahre arbeiten. Hier sind drei Geschichten, die Dir einen ersten Eindruck davon geben, was Dich bei ÜBERWEGS erwartet: BAJA CALIFORNIA: Abenteuer statt Vorurteile – Mit alten Vorurteilen im Gepäck begebe ich mich auf ein Abenteuer mit Seelöwen. GRIECHENLAND sollte es auf Rezept geben – Manchmal führt Plan B zu genau der Erholung, die man eigentlich gesucht hat. AIDA? Nur noch als Op...

Roadtrip ins Glück

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Also, um ehrlich zu sein, habe ich Stunden über einem Titel gegrübelt. Er durfte auf keinen Fall nach Inga Lindström klingen, geschweige denn nach Rosamunde Pilcher. Und doch befand ich mich inmitten einer Szene, die aus der Feder einer der Damen hätte stammen können. Zwei Tage zuvor hatte ich den Kühlschrank des Campervans gefüllt, Mineralwasser und Rotwein hinter dem Sitz verstaut und Tilla in ihre Box auf dem Rücksitz bugsiert. Dann war ich, durchnässt und genervt, auf den Fahrersitz gesunken. Der Diesel sprang an. Das war schon einmal etwas. Die neuen Scheibenwischer zogen Schlieren über die Frontscheibe. Die Bordbatterie war leer. Ich hatte sie überprüfen lassen, aber Überprüfungen waren keine Garantien, wie ich inzwischen wusste. Ich sollte mich freuen. Stattdessen war ich, gelinde gesagt, „unleidlich“. Zum Glück hatte ich die Etappen kurz geplant. Eine Stunde mit dieser Rappelkiste war auszuhalten. Für längere Strecken hielt ich Aspirin für eine angemessene Rei...

LISSABON: Stopoverflow

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Flüge sind erschwinglicher denn je. An Wochenenden fluten Touristen die europäischen Städte. Warum ich mich ausgerechnet an einem langen Wochenende durch das übervolle Lissabon quäle und warum Übertourismus seitdem kein geflügeltes Wort mehr für mich ist? Das kam so: Eigentlich sind wir auf dem Weg zum Badeurlaub auf den Kapverden. Eigentlich sollten wir gegen Mittag in Frankfurt losfliegen. Eigentlich hätten wir einen fünfstündigen Zwischenstopp in Lissabon. Mit dem Taxi in die Stadt, entspannt bummeln, ein, zwei oder drei Pastel de Nata schlemmen und danach sofort weiterfliegen. Doch dann informiert der Reiseveranstalter mich kurzfristig über eine Flugzeitänderung. Ich fliege schon ganz früh morgens los, habe einen mehr als zwölfstündigen Stopover in Lissabon und bin mehr als 24 Stunden unterwegs, bis ich endlich wieder eine Zimmertür hinter mir schließen kann. Eigentlich toll, weil wir so mehr von Lissabon sehen können. Eigentlich die perfekte Gelegenheit, eine Zwische...

TENERIFFA: Sonnige Affäre

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Es ist Ende Februar. Minus acht Grad Celsius und fünf Zentimeter Neuschnee vor meiner Haustür. Entweder nimmt man das so hin, weil man Jahreszeiten und Wetter nun einmal nicht ändern kann, oder man flüchtet. Vielleicht flüchtet man ins nächste Skigebiet. Vielleicht flüchtet man aber auch in die Sonne. Ich habe mich für die Flucht in die Sonne entschieden. Nach wochenlangem Wettergrau und Dauerregen und nachdem mein Körper jegliche Vitamin-D-Produktion eingestellt hat, scheint mir eine Reise in die Sonne eine notwendige Maßnahme für mein Seelenheil zu sein. Zeit, eine alte Liebe aufzuwärmen: Teneriffa. In den Jahren 2011, 2012 und 2013 hat mich diese wunderbare Insel schon begeistert. Fast fünf Jahre sind seit meinem letzten Besuch vergangen. Einiges hat sich verändert, an anderer Stelle scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Wir genießen unsere Vertrautheit und entdecken trotzdem Neues. Von meinem Hotel am östlichen Ende der Strandpromenade in Puerto de la Cruz ...

MEXIKO: Vorfreude und Nachwehen

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Es ist warm. Die Meeresbrise schmeckt nach Salz. Wie bei einer Parade stehen Hunderte Menschen aufgereiht am Strand. Unzählige Augenpaare scannen die Wasseroberfläche der Lagune. Dann bricht das Blau. Ein gigantischer Körper schießt aus dem Meer. Die Verschlüsse sündteurer Teleobjektive klicken im Akkord. Der gigantische Grauwal klatscht mit einem spektakulären „Kawoom“ auf das Wasser und taucht wieder ab. So, ganz genau so habe ich mir meine Walbeobachtung in der Baja California vorgestellt. Und die Beschreibung des Pauschalreiseveranstalters verspricht den hautnahen Kontakt mit den sanften Riesen. Im Internet stoße ich auf eine Pauschalreise „Nord-Mexiko: Baja California“. Die Bilder auf der Website zeigen Touristen in einem kleinen Boot, wie sie zaghaft den Kopf eines Wals berühren, der förmlich ins Boot zu kriechen versucht. Reisebeschreibung und -verlauf lesen sich wie die Abschrift meines persönlichen Wunschzettels: ausgiebige Walbeobachtungen an der Pa...