LISSABON: Stopoverflow
Flüge sind erschwinglicher denn je. An Wochenenden stürmen Horden von Touristen durch die Europäischen Städte. Warum ich mich ausgerechnet an einem langen Wochenende durch das übervolle Lissabon quäle, und warum Übertourismus seitdem kein geflügeltes Wort mehr für mich ist? Das kam so: Eigentlich sind wir auf dem Weg zum Badeurlaub auf den Kapverden. Eigentlich sollten wir gegen Mittag in Frankfurt losfliegen. Eigentlich hätten wir einen fünfstündigen Zwischenstopp in Lissabon. Eigentlich wollten wir mit dem Taxi in die Stadt fahren, entspannt bummeln, ein, zwei oder drei Pastel de Nata schlemmen, und danach sofort weiterfliegen. Doch dann informiert der Reiseveranstalter uns kurzfristig über eine Flugzeitänderung. Wir fliegen schon ganz früh morgens los, haben einen mehr als zwölfstündigen Stopover in Lissabon und sind mehr als 24 Stunden unterwegs, bis wir endlich wieder eine Zimmertür hinter uns schließen können. Eigentlich toll, weil wir so mehr von Lissabon sehen kö...