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Es werden Posts vom September, 2014 angezeigt.

Praktisch & Preiswert: Unterwasser-Kameratasche

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Um künftig beim Schnorcheln auch unter Wasser fotografieren zu können, habe ich mir eine „Somikon Unterwasser-Kameratasche“ für knapp über 10 Euro gekauft und getestet. Hier meine unverhohlene Meinung: Völlig Ok für das kleine Geld. Es ist ein bisschen mühsam die Kamera in die adhäsiv klebrige Hülle zu bugsieren und dabei noch die Halteschlaufe so zu verstauen, dass er nicht vor der Linse liegt. Ich habe für meine kleine Kompakte, eine Sony WX300, die Taschengröße S mit 38mm Aussparung für das Zoom-Objektiv gewählt. Durch das Vinylmaterial kann man mit etwas Übung Zoom und Auslöser ganz gut bedienen. Es gibt bestimmt besser bedienbare Lösungen, aber wohl kaum zu diesem Preis. Sollte meine Somikon-Tasche irgendwann den Geist aufgeben (dann hoffentlich nicht unter Wasser mit Kamera darin), kaufe ich gerne eine neue. Hier ein paar Beispiele der Testläufe:

THAILAND: Lächeln, lächeln, lächeln!

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„Zahnpasta? Du bringst Dir Zahnpasta aus dem Urlaub mit?“ Meine Kollegin ist sichtlich verwirrt. Naja, beim Bummeln über den Markt in Nang Thong finden sich unzählige Stände mit Kosmetik. Hauptsächlich Massageöl und Tiger-Balm. Aber auch andere Cremes, Seifen und Zahnpasta. Ich hatte gehofft, dass das Zeugs in dem kleinen Tiegel nach Kokos schmecken würde. Aber offensichtlich ist die krümelige Paste nur aus Kokos hergestellt. Ansonsten schmeckt sie ziemlich scharf nach Minze. Dennoch bin ich ganz stolz auf mein Souvenir: Es ist optimal für Reisen, denn hier kann nichts auslaufen. Es steht nicht rum und staubt nicht ein. Für mich schmeckt es nicht einfach nur nach Minze, sondern nach „Urlaub in Thailand“.

THAILAND: Hong ohne Kong, aber dafür mit 007

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Tages-Ausflüge kann man hier, in Khao Lak, buchstäblich an fast jeder Straßenecke buchen. „James Bond Felsen“ steht immer ganz oben auf den Werbetafeln. Was man bei diesem Ausflug zu sehen bekommt, und ob sich das lohnt, habe ich im Selbsttest versucht herauszufinden. Ein kleiner Minivan holt uns morgens am Hotel ab. Rund 60 Minuten Fahrt bis zum Bootsanleger irgendwo in der Phang Nga Bucht. Mit einem sogenannten Longtail-Boot schießen wir über die Fahrrinne inmitten von Mangroven. Nach einer Weile öffnet sich vor uns die Bucht. Unzählige Hongs (spitze Kalksteininseln) werden sichtbar. Einige ganz nah, viele andere am diesigen Horizont. Zwischen diesem Irrgarten aus Inselchen steigen wir vom Longtail-Boot zu zweit in kleine Schlauchboote um. Ein Einheimischer padelt uns eifrig auf einen nahen Hong zu. „Wo will der hin mit uns? Ist das wie der Bahnsteig 9 ¾ aus Harry Potter? Fahren wir durch die Mauer?“ Ich bin verwirrt. Doch je näher wir dem Felsen kommen, um so offensichtl...

THAILAND: Der Hauptgrund warum man nicht Elefanten-Reiten sollte?! Todesangst!

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Als Thailand-Tourist hat man es entweder schon gemacht, oder es steht noch auf der „Unbedingt machen“-Liste: Elefanten-Reiten. Im Khao Sok Nationalpark gibt es unzählige Möglichkeiten diesem Wunsch nachzukommen. Voller Vorfreude auf den Ritt und demütig beeindruckt von den mächtigen Tieren klettert man wagemutig von einem eigens errichteten Turm aus auf das Bänkchen auf den Rücken des grauen Riesen. Erste Zweifel mögen vielleicht schon aufkommen, wenn das Tier nicht sofort los läuft, und der Mahout es mit dem beherzten Schlag eines Bambusstocks in die Kniekehlen wenig freundlich dazu bewegt. Solang die zu bewältigende Strecke ohne Steigung oder Gefälle verläuft, könnte man sich fast schon wieder entspannen und das leicht schlechte Gewissen mit kleinen Mantras „Dasistschonallesrichtigso. Demelefanttutdasnichtweh.“ besänftigen. Sobald es jedoch bergauf oder bergab geht, die Schläge des Mahouts bestimmter und häufiger werden, beschleicht einen schon das unangenehme Gefüh...

KHAO LAK: Herrlich schlechte Reisezeit

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Was so genau versteht man unter „Beste Reisezeit“? Da verzichtet man e i n m a l auf die sonst wochenlangen Internet-Studien zu „Wann fliege ich wohin, und welches Hotel hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?“, und prompt hat man Thailand im September gebucht. „Regenzeit?!“ Ich bin empört über meine eigene Schusseligkeit. Gebucht ist gebucht, und nach 14 endlosen Stunden Anreise und einer kurzen ersten Nacht im Hotel sehen wir dann, was wir von meiner vermeintlichen Missplanung haben: Strahlenden Sonnenschein. 30 Grad um acht Uhr morgens. Türkisblaues Wasser. L e e r e Strände. Gemütlich am „eigenen“ Strand räkeln, die uneingeschränkte Aufmerksamkeit a l l e r Barkeeper an der Strandbar genießen und das Paradies nur mit Adam und wenigen Mit-Glückspilzen teilen. Ja! Gelobt sei die „schlechte Reisezeit“. „Es gefällt uns sehr. Wir wollen an Weihnachten und über Sylvester wieder kommen.“ erzählen wir naiv ein paar Einheimischen. „Oh ja. Kommt, kommt. Gute Zeit. Alles voll. ...