PERU: Pacha Mamas Mobilee
Neugierig und fasziniert begutachte ich die exotischen Waren auf dem Markt in Pisac. Unzählige Sorten Kartoffeln, Obst und Gemüse, das ich noch nie zuvor gesehen habe. Sämereien und Kräuter. Viele Marktstände in Pisac haben kleine niedrige Planen-Dächer, die einen kleinen Platz vor dem Stand wie eine Markise überragen. Mehr als eine Beule habe ich mir schon an den provisorischen Gestängen eingefangen. Gerade laufe ich gebückt an der Auslage eines steinalt aussehenden Bauern vorbei, als ich mit dem Kopf wieder an ein Vordach stoße. Am Eckposten der Markise hängt eine Art Mobilee, das ich …keine Ahnung wie… plötzlich auf dem Kopf sitzen habe. Einen halben, getrockneten Kürbis auf dem Schädel, schnüre von aufgereihten Samen und aufgefädelten Bohnen wie eine Perücke über meinen Haaren, muss ich so beknackt aussehen, dass der Alte loslacht. Zuerst schüchtern, dann aber ganz offensichtlich amüsiert, lacht er mich aus und an und entblößt dabei den einen noch verbliebenen Schnei...