Posts

GERSFELD: Erholungs-Stress

Bild
Freitag Mittag bis Sonntag Mittag. 48 Stunden zum Erholen, Abschalten und neue Kraft für die Arbeitswoche sammeln. "Positiver Stress"... und ein Riesenspaß. Hier, in der Rhön stehen einem alle Möglichkeiten offen. Ein gemütlicher Spaziergang durch den Wildpark in Gersfeld, ein Ausflug zur Wasserkuppe, Sauna in den Kaskade Thermen. Am besten genau in dieser Reihenfolge. Dazwischen eine frische Forelle von einem der vielen Forellenhöfe. Das Leben in der Rhön ist sogar im November herrlich bunt. Kloster Kreuzberg. Am Kloster Kreuzberg Kaffee und Kuchen ohne Reue. Wie das geht? Na ganz einfach: Zuerst extensives Treppensteigen zu den drei Wallfahrtskreuzen oben auf dem Berg. Von hier aus kann man wunderbar die Fernsicht genießen, oder bei Hochnebel das wunderbare Schauspiel der vorbeiziehenden Nebelschwaden erleben. Anschließend in der angeschlossenen Gastronomie das verdiente Stückchen Kuchen vertilgen und/oder ein kühles, dunkles Kreuzberger Klosterbier zischen. ...

KOPENHAGEN: Reise-Segen mit Zimtschnecke

Bild
Bei den meisten Städte-Reisen steht die Besichtigung einer Kirche auf dem Programm. Bei meinem Wochenende in Kopenhagen ist sogar ein Gottesdienst Pflicht. In der Kirche St. Petri im Zentrum von Kopenhagen findet an diesem Wochenende die Taufe unserer Nichte statt. Das schöne Ereignis mit aufgeregten Eltern und Großeltern, wuselnden Cousins und Cousinen, stolzen Onkeln und Tanten bekommt hier durch den zweisprachigen (Dänisch & Deutsch) Gottesdienst noch einen zusätzlichen Glamour-Touch. Eigentlich hatte ich gar nicht geplant etwas über diese Taufe auf Überwegs zu posten, aber als ich den Pastor die Worte „Reise-Segen“ sagen höre, zücke ich innerlich ein Notizbuch. Der Reise-Segen Ein junger Mann wird für ein Jahr ins Ausland gehen, um Feldstudien für seine Doktorarbeit zu betreiben. Als gläubiger Christ erbittet er sich vor seiner Abreise den Segen der Gemeinde und Gottes. Leicht verlegen steht der junge Mann zusammen mit dem Pfarrer vor dem Altar und dem fest...

Praktisch & Preiswert: Unterwasser-Kameratasche

Bild
Um künftig beim Schnorcheln auch unter Wasser fotografieren zu können, habe ich mir eine „Somikon Unterwasser-Kameratasche“ für knapp über 10 Euro gekauft und getestet. Hier meine unverhohlene Meinung: Völlig Ok für das kleine Geld. Es ist ein bisschen mühsam die Kamera in die adhäsiv klebrige Hülle zu bugsieren und dabei noch die Halteschlaufe so zu verstauen, dass er nicht vor der Linse liegt. Ich habe für meine kleine Kompakte, eine Sony WX300, die Taschengröße S mit 38mm Aussparung für das Zoom-Objektiv gewählt. Durch das Vinylmaterial kann man mit etwas Übung Zoom und Auslöser ganz gut bedienen. Es gibt bestimmt besser bedienbare Lösungen, aber wohl kaum zu diesem Preis. Sollte meine Somikon-Tasche irgendwann den Geist aufgeben (dann hoffentlich nicht unter Wasser mit Kamera darin), kaufe ich gerne eine neue. Hier ein paar Beispiele der Testläufe:

THAILAND: Lächeln, lächeln, lächeln!

Bild
„Zahnpasta? Du bringst Dir Zahnpasta aus dem Urlaub mit?“ Meine Kollegin ist sichtlich verwirrt. Naja, beim Bummeln über den Markt in Nang Thong finden sich unzählige Stände mit Kosmetik. Hauptsächlich Massageöl und Tiger-Balm. Aber auch andere Cremes, Seifen und Zahnpasta. Ich hatte gehofft, dass das Zeugs in dem kleinen Tiegel nach Kokos schmecken würde. Aber offensichtlich ist die krümelige Paste nur aus Kokos hergestellt. Ansonsten schmeckt sie ziemlich scharf nach Minze. Dennoch bin ich ganz stolz auf mein Souvenir: Es ist optimal für Reisen, denn hier kann nichts auslaufen. Es steht nicht rum und staubt nicht ein. Für mich schmeckt es nicht einfach nur nach Minze, sondern nach „Urlaub in Thailand“.

THAILAND: Hong ohne Kong, aber dafür mit 007

Bild
Tages-Ausflüge kann man hier, in Khao Lak, buchstäblich an fast jeder Straßenecke buchen. „James Bond Felsen“ steht immer ganz oben auf den Werbetafeln. Was man bei diesem Ausflug zu sehen bekommt, und ob sich das lohnt, habe ich im Selbsttest versucht herauszufinden. Ein kleiner Minivan holt uns morgens am Hotel ab. Rund 60 Minuten Fahrt bis zum Bootsanleger irgendwo in der Phang Nga Bucht. Mit einem sogenannten Longtail-Boot schießen wir über die Fahrrinne inmitten von Mangroven. Nach einer Weile öffnet sich vor uns die Bucht. Unzählige Hongs (spitze Kalksteininseln) werden sichtbar. Einige ganz nah, viele andere am diesigen Horizont. Zwischen diesem Irrgarten aus Inselchen steigen wir vom Longtail-Boot zu zweit in kleine Schlauchboote um. Ein Einheimischer padelt uns eifrig auf einen nahen Hong zu. „Wo will der hin mit uns? Ist das wie der Bahnsteig 9 ¾ aus Harry Potter? Fahren wir durch die Mauer?“ Ich bin verwirrt. Doch je näher wir dem Felsen kommen, um so offensichtl...