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COSTA RICA: Salud!

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Man muss keine Schnapsdrossel sein, um den charmanten Zusammenhang meines Costa Rica Souvenirs mit dem Cost Ricanischen Slogan „Pura Vida!“ herzustellen. Mir sind ja diese Souvenirs die liebsten, die mich einerseits an vergangene Reisen erinnern und mich zusätzlich noch auf Reisen begleiten. Deshalb ist mein Costa-Rica-Flachmann auf exotischen Reisen immer dabei. Die Füllung ist meist Kräuter-hochprozentig, um bei eventuell vorkommenden Magenverstimmungen zu helfen, oder auch mal eine kleinere Wunde zu desinfizieren. Dabei hat mir das Schmuckstück auch schon so manchen hilfreichen Dienst geleistet. Es ist ja letztendlich auch egal womit man den Flachmann füllt. Hauptsache man kann gesund und positiv in die Zukunft blickend auf viele künftige Reisen und das Leben anstoßen!

COSTA RICA Snack in süßsauersalzigscharf

Oft sind es die einfachen Sachen, die einen großen Effekt haben. Ein Beispiel dafür ist meiner Meinung nach der Snack, den es tagsüber an der Bar des Hotel Tamarindo gibt: Süße, reife, safttriefende Ananas in mundgerechte Stücke gewürfelt. Daneben ein kleiner Teller mit einer Mischung aus grobem Salz und gemörsertem Chili. Im ersten Moment war mir gar nicht klar, was ich mit dieser Combo anfangen soll. Dann sehe ich, wie ein anderer Gast ein Stück Ananas auf einen Zahnstocher spießt, in die Salz-Chili-Mischung stippt und genießt. Das muss man wirklich ausprobiert haben, sonst glaubt man es nicht. Die Geschmacksexplosion hat ein bisschen was von Sterneküche. Vielfältige, unerwartete Aromen vermischen sich und jede Stelle von Gaumen und Zunge wird gefordert. Säure, Salz, Süße und Schärfe vereinigen sich zu echtem Food-Porn. Das ist „Pura Vida!“ im Mund.

COSTA RICA: Pura Vida

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Die Tourismus Behörde Costa Ricas hat sich einen wahrhaft stimmigen Slogan als Werbung für ihr Land ausgedacht: Pura Vida! In der Tat. Hier kreucht und fleucht es überall. Ein scheinbar lebeloses Blatt läuft plötzlich den Baumstamm nach oben, weil es in Wirklichkeit eine Art Heuschrecke ist. (Hach, wie niedlich.) Ein vermeintliches Muschelsouvenir (ich weiß, macht man nicht!) zwickt durch die Hosentasche ins Bein, weil ein kleiner Krebs darin wohnt. (Aua, dann bleibt‘s halt hier.) Die Stille der Mittagshitze wird plötzlich durch ohrenbetäubende metallische Töne zerschnitten, weil Zikaden ein Liedchen anstimmen. (Grossartig. Fehlt nur ein Bass.) Der Stromausfall am Abend wurde offensichtlich durch ein Faultier verursacht, dass sich versehentlich an einem nicht isolierten Stromkabel entlang gehangelt hat. (Nein, das ist kein Insektennest, sondern ein verkohltes Faultier.) Alle diese Entdeckungen faszinieren mich ungemein. Wunderbares Leben in über...

VARANASI: Einen Wunsch frei

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Die heiligste Stadt der Hinduisten beeindruckt mich zutiefst. Es riecht, es wimmelt, es dröhnt. Was für einen Moment fasziniert, wird nach einer Weile anstrengend. Deshalb bin ich ganz dankbar, als der Reiseleiter meine kleine Reisegruppe auf ein Ruderboot verfrachtet und wir auf dem Ganges entlang der weltberühmten Ghats schippern. Herrlich exotisch, aufregend fremd. Hier sitzt ein Bettler, da badet ein Gläubiger im Ganges, dort verkaufen kleine Mädchen Opferschalen. Weiter links wird die Bühne für das allabendliche Ritual vorbereitet. Dann da, ganz rechts, schwelen Leichenfeuer. Ich weiß gar nicht wohin ich zuerst schauen soll. Spektakulär! Ein anderes Ruderboot fährt längsseits, und ein kleines Mädchen verkauft uns Touristen für wenige Cents kleine Opferschalen. Geformt aus Blättern des heiligen Baumes mit Papier zusammengefügt. Darin einige Tagetesblüten, ein Häufchen Talg und ein Docht. Ein Mitreisender hilft mir den Docht meiner Opferschale zu entzünden...

Halva. Die Süße des Orients.

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  Fett und Zucker ist gemeinhin das Universalrezept für Hüftgold. In Tel Aviv, auf Märkten, wird diese Kombi in Form von Halva-Blöcken angeboten. Schuhkartongroße Blöcke aus gepressten Ölsamen (meistens Sesam). Beim Abschneiden mit einer breiten Klinge bröseln grobe Stück in eine Papiertüte. Herrliches Naschwerk. Ich habe es leider nur an zwei Halva-Ständen vorbei geschafft. Beim Dritten hat sich auf wundersame Weise eine Tüte der Süßigkeit in meine Tasche geschmuggelt. Eigentlich war sie als Souvenir für Zuhause gedacht, hat aber leider die nächsten beiden Tage nicht überlebt. Zum Glück gibt es Halva auch in Supermärkten. Dort wo bei uns an der Kasse die Kaugummis und Schokoriegel liegen, liegen in Israelischen Supermärkten Halva-Riegel aus unterschiedlichsten Samen und mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wie praktisch, dass man damit auch die kleinste Ecke im Koffer ausstopfen kann. Da bei El Al wirklich gründlich kontrolliert wird, hatte ich mir erhofft, der S...