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NAMIBIA: Steine fürs Gepäck

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Muscheln, Steine, Pflanzen, Samen und erst recht Tiere… Natur soll man dort belassen wo sie hingehört. Jaaaaaaaaaaa… ich weiß… als ich in Namibia den glitzernden Stein auf dem Tischchen einer fliegenden Händlerin gesehen habe, konnte ich nicht widerstehen. Schon als Kind habe ich Kiesel, Steinchen oder Sand aus dem Urlaub nach Hause geschleppt (sehr zum Leidwesen meiner Mama, die meine Souvenirs dann irgendwann versehentlich in den Staubsauger bugsiert hat). Zuerst glaube ich einen riesigen Amethyst erstanden zu haben. Zuhause ernüchtert mich Professor Google dann mit der Erkenntnis, dass es sich um eine Fluorit (Ist das so? Kann das jemand erkennen?) handelt. Egal. Ich mag das lila-türkise Schimmern und die Erinnerung an Namibia, die „mein Stein“ ausstrahlt.

Orchideen. Beauty Babies

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Viele Menschen haben sie zuhause auf der Fensterbank stehen. Kein Baumarkt ohne. Orchideen. Wirklich beeindruckend sind die wunderschönen Pflanzen allerdings in den riesigen Bouquets am Flughafen von Singapur oder in Thailändischen Abflug- bzw. Ankunftshallen. Gegen diese üppige Pracht sind die Rispen zuhause fast mickrig. Trotzdem liebe ich „meine Beauty Babies“ sehr. Schließlich erinnern sich mich an großartige Reisen in Südostasien.

CHINA: Teeblumen

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Meine Chinesische Kollegin hat mir beim Abschied ein kleines Geschenk in die Hand gedrückt. Noch im Flieger nach Frankfurt wühle ich das Päckchen aus meinem Rucksack und öffne neugierig die hübsche Schachtel. Darin ein Glas mit grünen Kugeln. Mein Blick: ratlos! Erst zuhause dämmert mir mit was ich es zu tun habe: Teeblumen! Laut Wikipedia „Eine Teerose oder auch Teeblüte, Teeblume, bzw. Tee-Pfingstrose, ist ein kleines dekoratives Bündel aus ausgesuchten (jungen) Teezweigen, die in China traditionell zur Teeherstellung bei besonders feierlichen Anlässen verwendet wird.“ Da die Heimkehr nach einem erfolgreichen Business Trip ein feierlicher Anlass ist, bereite ich sofort eine Kanne des köstlichen (und optisch sehr ansprechenden) Getränks zu. Lecker!

CHILE: Frühstück an der Milchstraße

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Mitten in der Nacht aufgebrochen. „Mach doch mal einer die Heizung an.“ nuschele ich genervt in meinen hochgeschlagenen Jackenkragen. Niemals hätte ich gedacht, dass es nachts hier so kalt wird. „Hier“ (wo es so kalt ist), ist aktuell eine unsichtbare Stotterpiste zwischen Calama und El Tatio, im Norden Chiles. Ich kann draußen gar nichts erkennen. Der Jeepfahrer, die arme Socke, sieht allerhöchstens die eineinhalb Meter Piste, die seine funzeligen Scheinwerfer beleuchten. Ich könnte nicht mal sagen, ob er nicht eventuell querfeldein fährt. Es ist nämlich nicht nur barbarisch kalt, es ist auch sowas von dunkel, dass mir nicht mal Worte einfallen, um diese Dunkelheit zu beschreiben. Schwarz. Es ist einfach nur schwarz. Im Kontrast dazu wirken die beleuchteten Instrumente des Fahrzeugs wie ein gleißendes Laserlicht in einer Diskothek. Wir sind ungefähr seit einer Stunde im stockfinsteren, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf einer unkomfortablen Piste (oder sogar querfe...

Eis TAIPEH Style

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Auf einem der Nachtmärkte in Taipeh komme ich mal wieder nicht an den Süßigkeiten vorbei. Das Eis hat es mir angetan. Der Taiwanesische Eisverkäufer häuft leckere Mango-Stücke auf einen Teller, dann schabt er mit einer Art Sägeblatt feine Eisspäne von einem riesigen Eisklotz. Die Eisspäne schichtet er gekonnt auf die Fruchtstücke. Über diesen leckeren Berg kommen noch Frucht- und Zuckersirup. Tataaaaa… fertig ist die Taiwanesische Form von Slush-Eis. Lässt sich leicht zuhause nachmachen: Frische Früchte. Crushed Eis aus dem Mixer. Obenauf gezuckerte Dosenmilch (Milchmädchen) oder Vanillesoße. Probier mal!