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Eis TAIPEH Style

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Auf einem der Nachtmärkte in Taipeh komme ich mal wieder nicht an den Süßigkeiten vorbei. Das Eis hat es mir angetan. Der Taiwanesische Eisverkäufer häuft leckere Mango-Stücke auf einen Teller, dann schabt er mit einer Art Sägeblatt feine Eisspäne von einem riesigen Eisklotz. Die Eisspäne schichtet er gekonnt auf die Fruchtstücke. Über diesen leckeren Berg kommen noch Frucht- und Zuckersirup. Tataaaaa… fertig ist die Taiwanesische Form von Slush-Eis. Lässt sich leicht zuhause nachmachen: Frische Früchte. Crushed Eis aus dem Mixer. Obenauf gezuckerte Dosenmilch (Milchmädchen) oder Vanillesoße. Probier mal!

HYDER: Bären-Treff

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Hyder, diese winzige Stadt in Alaska nennt sich selbst „The friendliest ghost town in Alaska!“. Die freundlichste Geisterstadt in Alaska also. Tatsächlich scheinen sich Fuchs und Hase hier guten Morgen, guten Tag und guten Abend zu sagen. Ich habe es aber weder auf Fuchs, noch auf Hase abgesehen, sondern auf Meister Petz. Im Fish Creek, direkt hinter Hyder, soll man quasi garantiert Bären beim Lachse fischen beobachten können. Meine Fantasie geht schon seit der Ausflugs-Planung mit mir durch. Mal sehe ich mich auf einem Baum sitzend das Kamera-Objektiv durch ein Dickicht aus Blättern auf einen braunen Fellfleck am Horizont richten, mal wähne ich mich hinter dem Fenster des Busses auf der Lauer nach Herrn Grizzly liegen. In meinen kühnsten Träumen hätte ich nicht erwartet, dass über dem kleinen lachsreichen Berg-Bach ein erhöhter, gepflegter Plankenweg verläuft.  Der Eingang durch einen bewaffneten Ranger abgesichert, thronen wir Touristen über den Köp...

KANADA: Walfisch zum Frühstück

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Von Telegraph Cove aus starte ich zusammen mit anderen Ausflüglern im Morgengrauen mit einem kleinen Schiff zum Whale Watching. Die Stimmung ist unwirklich. Dunst hält sich dicht über der ruhigen See und schemenhafte Schatten lassen unzählige Inselchen in der Bucht verstreut erahnen. Alle Touristen stehen angespannt die Wasseroberfläche absuchend, die Kamera schussbereit, an der Reling aufgereiht und fiebern der ersten Wal-Sichtung entgegen. Die junge Biologie-Studentin, die enthusiastisch versucht uns die Sprache und das Sozialverhalten der Orcas anhand von Schautafeln zu erklären, redet gegen eine Front aus entzückenden Rücken in Windjacken. Der Arm mit dem ich die Kamera halte, wird schon ganz lahm. Außerdem ist mir kalt. Und Hunger habe ich auch. Kein Wal in Sicht? Dann gehe ich erstmal frühstücken, während die nette Bio-Studentin ein Mikro ins Wasser lässt „Um eine Wal-Familie zu orten.“, wie sie erklärt. Im Bauch des kleinen Kahns riecht es angenehm nach Kaffee und S...

Nigiri, Maki und Co.

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Sushi selbst herzustellen ist viel einfacher als man denkt. Vielleicht ist es optisch nicht so perfekt wie vom Sushi-Meister. Vielleicht kann man zuhause auch nicht die Vielfalt wie beim Sushi-Circle zaubern. Aber dafür ist es ein kurzweiliger Riesenspaß. Sogar die Zutatenliste hält sich in Grenzen: Reisessig, Sushi-Reis, Gari, Wasabi, Nori-Blätter und Soja-Sauce sind schon die Hälfte der Miete. Die andere –zugegebenermaßen weit wichtigere- Komponente ist der rohe Fisch in Sushi-Qualität. Wer Glück hat, hat einen Fischhändler in seiner Stadt, bei dem man mindestens gegen Vorbestellung den frischen, innerhalb von 24 Std tiefgefrorenen Fisch, bestellen kann. Ich habe mir außerdem vor Jahren schon im Internet ein Sushi-Set bestellt. Kleine Förmchen um Nigiris pressen zu können, und Bambusmatten, um Makis rollen zu können. War nicht teuer und funktioniert prima. Jetzt steht dem Rollen und Pressen nichts mehr im Weg. Mindestens genauso viel Spaß wie das Sushi-Zu...

ITALIEN: Ars Espresso

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Unsere Unterkunft in Rom haben wir mit Frühstück gebucht. „Das passiert mir nur einmal.“ habe ich mir geschworen. Im Keller des kleinen Hotels giebt es nämlich nur plörrigen Nescafe aus dem Automaten und trockene Brötchen vom Vortag. Zum Glück liegt auf unserem Weg in die Innenstadt, den wir für unsere Sight Seeing Touren angesteuert haben, eine der unzähligen Espresso-Bars. Der Inbegriff Italienischer Kaffee-Kultur. Ein kleines Ladenlokal mit zeitungslesenden Römern an Stehtischen. Dampfende, fauchende Barista-Maschinen über die volle Länge der Rückseite. Wundervoll aromatischer Kaffee-Duft und das typische Klopfgeräusch des Baristas, wenn er den alten Satz aus den Espresso-Pulver-Trägern in den Müll abklopft. Hier frühstücke ich jeden Morgen die weltbesten Trapizzini, und genieße den weltbesten Espresso. Karamellbraune Crema, erdiger Mokka-Geschmack ohne auch nur die Andeutung von Bitter. Ars Vivendi! Der perfekte Einstieg in einen Rom-Sight-Seeing-Tag. Für zuhause habe...