Kriminelle Gedanken für Herzensbrecher


Schon als Kinder prägt man uns ein: Keine fremden Tiere anfassen, und schon gar nicht im Urlaub am Strand. Die haben alle Krankheiten, beißen, und … überhaupt! Wie schön, dass man als Erwachsener dann selber entscheiden kann, ob man sich jetzt auf so einen kleinen Vierbeiner einlässt, oder eben auch nicht.
Die „Dicke Tilla“ und der „Kleine Mäusi“ sind exemplarisch für die vielen kleinen Herzensbrecher, die es in fast allen Orten dieser Welt gibt. Die Mutter bringt sie hinter einer der Mauer eines verlassenen Bauernhauses zur Welt. Mit ihren vielen Geschwistern leben sie unter Büschen oder Wurzeln am Strand. Sie leben von dem was Touristen ihnen vom Frühstücksbüffet mitbringen.
Fast immer bin ich versucht meine kriminelle Energien freizusetzen, einen Stempel für eine zurückdatierte Tollwutimpfung zu ergaunern, und einen kleinen Herzensbrecher mit nach Hause zu schmuggeln.
Aber was wäre ich für eine Tierfreundin, würde ich so einem kleinen Würmchen einen 14 stündigen Flug zumuten, der im schlimmsten Fall in einer Quarantäne-Station endet?
Es ist ja auch nicht so, als ob man nicht wüsste, dass es zuhause in den heimischen Tierheimen vor vielen kleinen und großen Herzensbrechern wimmelt.

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