SIEM REAP: Mehr als einfach nur Steine


Es fühlt sich so ein bisschen an wie “Kind sein am Weihnachtsabend”. Die Päckchen liegen unterm Baum, aber man darf nur kucken, noch nicht anfassen.
Kaum im Tara Angkor Hotel in Siem Reap angekommen, brechen wir nämlich zur Besichtigung auf. Ich habe mal wieder nicht wirklich aufgepasst wohin es eigentlich geht. Mit verklärten Blick, sehe ich mich im Lara Croft Outfit einen Weg durch den Dschungel bahnen, um bisher unentdeckte Tempel zu erforschen.
Hätte ich dem Guide zugehört, würde es mich auch nicht wundern, dass wir an Angkor Wat vorbei fahren und auf Bayon zusteuern.


Zuerst leicht panisch, dass mein Lebenstraum rechts des Weges zurück bleibt, beruhige ich mich beim Anblick von Bayon schnell wieder. Wahnsinn. Mitten im Wald die Ruinen eines zentralen Heiligtums. Riesenhafte Steingesichter blicken von Türmen aus in alle Himmelsrichtungen. Die Sonne geht gerade unter, und es sind nur noch wenige, vereinzelte Touristen da.
In meinen Gedanken bin ich allein hier. Allein mit dem Glück so etwas beeindruckendes sehen und erleben zu dürfen. Klar darf ich in den nächsten Tagen auch noch Angkor Wat und Angkor Thom anschauen und erleben.
Meine ersten SD-Karten sind bereits mit hunderten Bildern gefüllt. Mein Kopf ist aufnahmebereit und mein Herz überglücklich.

Ohne belehrend klingen zu wollen: MACH DAS!!! Angkor Wat, Angkor Thom & Bayon. Ein MUSS für jeden Reisenden.

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