MEKONG Kreuzfahrt: Die MS Lan Diep


Wenn es im Bauch kribbelt, dann ist es entweder eine Magen-Verstimmung, Liebe, oder das Zeichen dafür, dass ein Lebenstraum in Erfüllung geht. „Mekong Fluss-Kreuzfahrt!“
Da!
Da sind sie wieder, meine ganz persönlichen Schmetterlinge im Bauch
Von Siem Reap über den Tonle Sap Fluss nach Phnom Penh. Dort weiter auf dem Mekong nach Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt). Der Reiseverlauf liest sich wie die Top3 einer „Must See“-Liste.
Im übrigen habe ich das Rätsel des Kreuzfahrt-Booms geknackt. Zumindest bilde ich mir das ein. Entschleunigung in Reinform. Man kann das Nichtstun wirklich genießen, denn genau genommen passiert ja was: Man fährt von Reiseziel zu Reiseziel.


Das kleine Schiff MS Lan Diep fährt unter Kambodschanischer Flagge. Die Besatzung ist sowas von zum Fressen süß und freundlich und überhaupt ein Vorbild für alle, die auch nur im Ansatz mit Service zu tun haben. Nach Ausflügen stehen alle brav aufgereiht an der Reling, um die zurückkehrenden Touristen zu empfangen, einen Tee zu reichen und strahlend lächelnd ein „Welcome Home“ zu hauchen. Und es fühlt sich auch wirklich nach nach Hause kommen an. Das Schiff ist sauber, geräumig, das Essen fies lecker und überraschend abwechslungsreich. Meine Kabine ist ebenfalls groß, und mit allem ausgestattet was das Herz begehrt. OK, die Klimaanlage tropft manchmal. Aber wen stört das? Handtuch drunter. Fertig. Ich habe Online gebucht und bekomme mit freundlicher Empfehlung des Veranstalters, Phoenix Reisen, eine Flasche Sekt auf meine Kabine geliefert. Ja, was soll ich dazu sagen?! Hab ich alles richtig gemacht, oder?

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